FIS PISTEN KARTE

DIE STRATEGIE FÜR UNSERE ZUKUNFT

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Die FIS Pisten Karte bildet die Grundlage für meine Präsidentschaft und ist ein Rahmenwerk, um eine aufregende und solide Gegenwart und Zukunft für unseren Sport und unsere Athleten/innen zu schaffen und dabei die höchsten Standards einer inklusiven und transparenten Führung aufrecht zu erhalten.


Ich verpflichte mich, mit und im Namen aller nationalen FIS-Mitgliedsverbände zu arbeiten, um eine FIS Piste Map zu erschaffen, die uns zu einer globalen Bewegung für den weltweiten Ski- und Snowboardsport entwickelt.


Sie kennen mich für meine Energie und meinen Elan. Sie kennen mich für mein tiefes Wissen und meine Erfahrung in der

Zusammenarbeit mit Ihnen, dem Internationalen Olympischen Komitee und der Olympischen Familie, den Verbänden und Regierungsinstitutionen, die für unsere Existenz entscheidend sind und für mein lebenslanges Engagement für unseren Sport.

Sie kennen mich für meine Hingabe, die immer im besten Interesse unseres Sports war.

Sie können sich auf mich verlassen - ich glaube, dass wir gemeinsam einen echten Fortschritt erreichen können, um eine bessere Zukunft zu schaffen, indem wir unseren Weg nach vorne gemeinsam definieren und dies auch umsetzen.

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1.

BELEBUNG EINNAHMEN

GLOBALES PROFIL

Die FIS hat ein beträchtliches ungenutz-tes Potenzial für Einnahmenwachstum in allen Disziplinen, mit ihrem einzig-artigen Angebot, das verschiedene Interessen- und Teilnehmergruppen anspricht.  Jetzt ist es an der Zeit für die FIS, die nationalen Verbände und die Rechteinhaber, die Möglichkeiten zu prüfen - hier eine Momentaufnahme:

KOMMERZIELLE PARTNER-SCHAFTEN

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DIGITAL

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ATHLETEN & INFLUENCERS

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DATA & BROADCAST-INNOVATIONEN

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KOMMERZIELLE RECHTE

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LIZENZEN PROGRAMME

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NEUE WINTER SPORT MÄRKTE

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NEUE FINANZIERUNGS-MÖGLICHKEITEN

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VISIONÄRE BERATER-GRUPPE

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Die FIS verlässt sich seit vielen Jahrzehnten auf hervorragende, loyale und langfristige Partnerschaften. Der Schlüssel zu zukünftiger Stabilität und Wachstum liegt in der Pflege dieser Beziehungen und der Sicherung von Partnerschaften in allen Disziplinen, die einen tiefgreifenden positiven Effekt auf unseren Sport und unsere Athleten/innen haben.

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Die digitale Entwicklung unseres Sports ist entscheidend für die Erschliessung von Wachstumschancen durch kommerzielle Aktivitäten mit Partnern, die das breite Spektrum der FIS-Disziplinen als offen für Innovationen ansehen.


Die Nutzung digitaler Medien durch Partnerschaften mit Rechteinhabern und Sendern, um Inhalte über mehrere Kanäle zu steuern, die Reichweite massiv zu erhöhen und Verbindungen zu den Fans aufzubauen, ist entscheidend.
 

Die Förderung stärkerer Fan-Erlebnisse mit neuen und immersiven Technologien, wie Augmented und Virtual Reality, und die effektive Nutzung der neuesten sozialen Medien und audiobasierten Plattformen, um intensive und aufregende Engagement-Erlebnisse zu schaffen, würde unsere Disziplinen wirklich auf die nächste Ebene bringen sowie die Loyalität und die Fan-Beziehungen fördern.

Durch die Ausweitung des eSports auf alle FIS-Disziplinen werden wir neue und andere Zielgruppen ansprechen, unsere Community vergrössern und unsere Partner in einen rasanten Wachstumsmarkt integrieren, der sich während der Pandemie enorm beschleunigt hat.

Wir haben viele herausragende Athleten/innen und ehemalige Legenden in unserem Sport, den sie lieben und durch Werbeaktivitäten, Veranstaltungen und in den Medien etwas zurückgeben wollen.

Die FIS könnte eine breite Palette von Möglichkeiten nutzen - von Gastauftritten bei wichtigen Veranstaltungen über Live-Debatten über die Zukunft unseres Sports bis hin zu sponsorenbezogenen Athleten-Botschafter-Initiativen, um unseren Athleten aus den sich entwickelnden Nationalverbänden zu helfen, sich für eine ganze Reihe von Bereichen einzusetzen, von Sportpsychologie über körperliches Training bis hin zu Anti-Doping und dem Schutz von Athleten/innen - um unsere Athleten/innen in den Fokus  der Medien und Fans zu rücken.

Die Einbeziehung der vielen bekannten Persönlichkeiten und Branchenführer, die Skifahrer/innen sind, erweitert unsere Präsenz in der Gesellschaft, indem wir nicht nur auf Sportseiten, sondern auch in Lifestyle-Medien und auf anderen Mainstream-Medienplattformen erscheinen.

 

Die Zuseher-Gewohnheiten haben sich geändert und diese Entwicklung wurde durch die Pandemie noch beschleunigt. Indem die FIS die Macht der Daten in ihrem Storytelling weiter nutzt, kann sie ein echtes Schaufenster für Schneesportinnovationen und Athletenleistungen bieten.


Zukünftige Fans des Schneesports werden durch die Verwendung beeindruckender sportartspezifischer Metriken angezogen, wie z. B. die effiziente Nutzung der potenziellen Energie durch die Athleten/innen, die Fähigkeit, Reibung und Luftwiderstand zu minimieren, die Beibehaltung von Geschwindigkeiten, die Wahl der optimalen Flugbahn, die Wettkampftaktik, die Spezialausrüstung und ihre Technologie sowie die Einblicke in den Kurs.

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Die Erhöhung der Sichtbarkeit und damit des Status des Sports wird den Wert der kommerziellen FIS-Rechte erhöhen, was für alle unsere Flaggschiff-Veranstaltungen, einschliesslich der Weltcups und Meisterschaften, von entscheidender Bedeutung ist. Ausserdem wird die Promotion den Kultstatus der Klassiker-Events erhöhen.

Es ist an der Zeit, das kommerzielle Modell spezifisch an den Sport, seine Kultur und die Athleten anzupassen.

Zum Beispiel gibt es in Snowboard, Freestyle und FreeSki viele hochkarätige Stars und diese Sportarten können sich am besten durch Partnerschaften mit Action-Sport-Spezialisten entwickeln, um gemeinsam ein neues Modell zu kreieren. Jede FIS-Disziplin bietet eine riesige Chance.

 
 

Ein neues FIS-Lizenzierungsprogramm für relevante Produkte und Dienstleistungen der Wintersportindustrie könnte eine wichtige Einnahmequelle darstellen, um unsere nationalen Verbände und athletenzentrierten Strategien zu unterstützen und die Sichtbarkeit unseres Sports und die Verbindung zu den Interessenvertretern des Sports weiter auszubauen.

Die Nutzung des deutlich gestiegenen Interesses aufstrebender Wintersportwirtschaften, wie z. B. der chinesischen Wintersportindustrie, in der die Skigebiete gerade eine hervorragende Saison 2020-21 erlebt haben, stellt eine weitere Möglichkeit dar, die Einnahmebasis aus den traditionellen Wurzelnzu erweitern.

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Das Modell der privaten Kapitalbeteiligungen, das von einer Reihe von internationalen Sportverbänden umgesetzt wird, stellt eine weitere potenzielle Möglichkeit für die FIS dar, zusammen mit den nationalen Verbänden, die Veranstaltungen auf höchstem Niveau zu organisieren, neue Ressourcen einzubringen, um das Wachstum unseres Sports zu unterstützen - in Zusammenarbeit mit einem echten Partner, der sowohl in die Steigerung des kommerziellen Werts als auch die Vermögenswerte zum Nutzen unseres Sports investieren möchte.

Unterstützung und Einblicke von einer neu geschaffenen visionären Beratergruppe, die sich aus sehr erfahrenen Führungskräften aus den Bereichen Medien, Digitales, Kommerz, Marketing, Sportbusiness, Wintersporttourismus und Schneesport zusammensetzt, würde uns zugute kommen - die Gruppe würde den FIS-Entscheidungsgremien in beratender Funktion zu allgemeinen Marketing-, Medien- und kommerziellen Strategien zur Seite stehen, um die Macht der Einnahmequellen unseres Sports zu beschleunigen.

Weltweit führende Persönlichkeiten mit überzeugender Erfolgsbilanz und weitreichen-den Netzwerken sind bereit, in dieser visionären Beratergruppe mitzuwirken.

 
 

2.

Die FIS hat viele Meilensteine erreicht, seit sie im Herzen der ersten Olympischen Winterspiele 1924 gegründet wurde.

Wir sind jetzt der Aushängeschild des Wintersports, nachdem wir unseren grössten Meilenstein in der olympischen Geschichte erreicht haben: Sechs der 15 Disziplinen und 55 der 109 Veranstaltungen auf dem Programm der Olympischen Winterspiele in Peking 2022 sind den von der FIS verantworteten Disziplinen gewidmet.


Mit Autorität und Integrität in das Jahr 2021 und darüber hinaus in die zweite Hundertjahrfeier führen, mit einer erneuerten Struktur, Inklusivität auf allen Ebenen der Organisation, Transparenz und einem verantwortungsvollen finanziellen Ansatz, um ein gerechtes System zu gewährleisten, das Aktivität fördert, belohnt und unterstützt, würde die FIS ihren Mitgliedern besser dienen und effektiver arbeiten.

Hier sind eine Reihe von Schlüsselbereichen, die zusammen mit den nationalen Verbänden als Teil des strategischen Plans der FIS Piste Map betrachtet werden müssen
:

 
 

MITGLIEDER-ZENTRIERTE FÜHRUNG

 

AMTSZEITEN
BEGRENZEN

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VERGÜTUNGS-
ÜBERPRÜFUNG

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GENDER DIVERSITÄT

ERHÖHEN

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KOMITEE STRUKTUREN

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PROFESSIONELLES MANAGEMENT

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IOC & OLYMPISCHE BEWEGUNG

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VORSTAND & KOMITEE EXPERTISE

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BETEILIGUNG DER ATHLETEN

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ORGANISATOREN EINBINDEN

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EINBINDUNG INDUSTRIE

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ATHLETEN GESUNDHEIT 

PRIORITÄT

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NACHHALTIG-KEIT

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MARC HODLER STIFTUNG

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UNABHÄNGIG INTEGRITÄT

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2021 wird die FIS ihren ersten Präsidenten des 21. Jahrhunderts wählen und den fünften Präsidenten seit der Gründung der FIS vor 97 Jahren.


Als Teil eines Pakets von Governance-Reformen bei der FIS ist es an der Zeit, die Angemessenheit von Amtszeitbeschränkungen für den FIS-Präsidenten und die Mitglieder des FIS-Vorstandes im Hinblick auf die Einführung einer Begrenzung auf drei Wahlperioden zu prüfen.

 

Dies würde der Empfehlung der IF Governance Review entsprechen, die vom IOC und den meisten führenden internationalen Verbänden angenommen wurde. Damit würde der demokratischen Prozess der FIS gestärkt, damit sie in der schnelllebigen Welt des Sports flexibel bleiben kann.


Wichtig ist, dass die enorme Erfahrung der langjährigen Funktionäre im System verbleibt, als Mentoren für ihre Nachfolger und die nächste Generation sowie als Teil spezifischer Beratungskommissionen.

 

Die Einführung einer Vergütungskommission, die die Höhe der Vergütung des FIS-Präsidenten, der Führung und des Managements festlegt, würde dazu dienen, unseren nationalen Verbänden und Interessenvertretern transparente Informationen über die Verwendung der Ressourcen zu liefern - dies ist ein weiterer wichtiger Punkt, der im IF Governance Review hervorgehoben wurde.

Ich werde auf ein Präsidentengehalt verzichten, sowohl aufgrund meiner persönlichen Überzeugung, dass der gewählte Präsident, der die Mitglieder repräsentiert, dem Sport dienen sollte, aber auch, um zusätzliche Ressourcen in die Unterstützung anderer Bereiche der Organisation umleiten zu können, wie z. B. die aktuellen finanziellen Herausforderungen der Nationalen Skiverbände als Folge der Pandemie und andere Bereiche zur Stärkung der Organisation.

Die FIS-Disziplinen sind relativ ausgewogen zwischen den Geschlechtern und es gibt jetzt in allen Disziplinen weibliche Athleten.

Die Spitzensportlerinnen geniessen ein ähnliches Medienprofil wie ihre männlichen Kollegen, was eine perfekte Position darstellt, da die grössten Marken und Sportorganisationen der Welt sich für Frauen im globalen Sport einsetzen. Indem wir die Vielfalt unserer Sportbeteiligung weiter verbessern und mehr Plattformen für unsere weiblichen Athleten als Vorbilder schaffen, können wir diese Vielfalt für kommende Generationen aufrechterhalten.


Es gibt keine Barrieren für die Teilnahme am Sport und das muss auch für seine Leitung gelten. Ich zitiere UN Women: "Führungspersönlichkeiten müssen die Menschen repräsentieren, denen sie dienen, um deren Wünsche und Bedürfnisse am besten zu verstehen." Bei der FIS gibt es jedoch keinen Zweifel daran - wir heben uns unter den internationalen Verbänden derzeit mit einem rein männlichen Vorsstand ab, mit der Ausnahme, dass eine der Vertreterinnen der Athletenkommission weiblich ist. Auch in unseren nationalen Verbänden ist die Situation alles andere als ausgewogen: Eine kleine Minderheit von Pionieren hat weibliche Präsidenten, während die Mehrheit auch in ihren Vorständen stark unterrepräsentiert ist.

 

Proaktive Massnahmen zur Förderung der Vielfalt innerhalb der FIS-Führungsstrukturen sind für unsere Zukunft von entscheidender Bedeutung und mit talentierten weiblichen Führungskräften und Funktionären, die bereits in unserer Welt des Schneesports tätig sind und rasch hinzukommen, haben wir die Möglichkeit, dies zu ändern.


Eine Möglichkeit, diesen Prozess sofort zu beschleunigen, wäre es, unseren führenden Nationalverbänden zu ermöglichen, einen Kandidaten jedes Geschlechts für den Vorstand vorzuschlagen - mit einer gemeinsamen Stimme.


"If you can see it, you can be it": Die Identifizierung von Komitee-Vorsitzenden, Mitgliedern, Funktionären und Athleten als Mentoren und Coaches für zukünftige Aufgaben ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung.

Die Überprüfung der gesamten FIS-Komitee-Struktur anhand des IF Governance Review 2020-Berichts, um die finanzielle Unterstützung mit der Erfüllung der Governance-Anforderungen in Einklang zu bringen, würde sicherstellen, dass die FIS mit den "Best Practice" Modellen übereinstimmt.


Die Ernennung unabhängiger Mitglieder aus der breiteren internationalen Sport-Governance-Gemeinschaft in die FIS-Ethikkommission würde auch eine vorbildliche Führung gegenüber einer externen Prüfung demonstrieren.

 

Genau wie der Spitzensport, erfordert auch die Verwaltung der FIS und ihre Unterstützung der Mitglieder die besten verfügbaren Talente, mit strukturieter Unterstützung und professionellem Entwicklungs-Coaching, um sicherzustellen, dass die FIS sich kontinuierlich weiterentwickeln kann, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.

Zu den Besonderheiten gehören Medientraining und Krisenmanagement, Aufgabenteilung und Zusammenarbeit zwischen der gewählten Führung und den professionellen Mitarbeitern.

Die Glaubwürdigkeit der FIS als führende Organisation im globalen Wintersport ist von grösster Bedeutung.

Die FIS benötigt eine starke Präsenz auf höchster Ebene beim Internationalen Olympischen Komitee. Die Pflege der Beziehungen zu den Organisationskomitees für die Olympischen Spiele, den Nationalen Olympischen Komitees und der Vereinigung der Nationalen Olympischen Komitees ist ebenso wichtig.

 
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In den letzten 26 Jahren bei der FIS habe ich starke Arbeitsbeziehungen zum IOC, seiner Führung und der gesamten Olympischen Bewegung sowie zu allen wichtigen Institutionen in unserem Sport aufgebaut, einschliesslich AIOWF: der Association of International Olympic Winter Sports Federations, GAISF:
der Global Association of International Sports Federations und SportAccord.
 
Die Pflege der Beziehungen zur Welt-Anti-Doping-Agentur, zum Schiedsgericht im Sport, zum United Nations Sport for Climate Action, zur Europäischen Kommission und zu den weiteren Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen ist ebenfalls eine wichtige Aufgabe.

Mit meinem fundierten Wissen und meiner Erfahrung kann ich sicherstellen, dass wir vom ersten Tag an als FIS-Präsident wichtige Beziehungen weiter ausbauen. Die FIS muss auch weiterhin ihren rechtmäßigen Platz als führendes Unternehmen im globalen Sport im Herzen der grossen Sportdiskussionen einnehmen, indem sie an ausgewählten prominenten Sportgeschäften, einflussreichen Konferenzen, Veranstaltungen und Netzwerkmöglichkeiten teilnimmt.

Es gibt eine Fülle von Fachwissen im FIS-Vorstand und in den FIS-Komitees. Die Integration dieses Know-hows in die Schlüsselfunktionen der FIS, z. B. durch die Definition der Rollen für die Mitglieder des FIS-Vorstandes, wie z. B. Disziplinaufsicht, Marketing, Kommerzielles, Rechtliches, Unternehmensführung, spezielle Projekte, wäre wertvoll. Ebenso die Überprüfung der Komitees, um sicherzustellen, dass wir die geeigneten Gremien haben, um aktuelle und zukünftige Bereiche des Sports und der Entwicklung abzudecken.


Die Erhöhung der Regelmässigkeit der Interaktion des FIS-Rates, von den derzeitigen zwei Treffen pro Jahr, auf mindestens vierteljährliche offizielle Treffen, als eine Mischung aus persönlichem Treffen und online aus Bequemlichkeits- und Kostengründen, würde auch die Führung der FIS verbessern. Die Einführung eines regelmässigen Management-Berichtes an den Rat und die Mitglieder wird die Ausrichtung ebenfalls optimieren.

 
 

Die FIS hat bereits eine erfolgreiche Athletenkommission, die von den Athleten/innen für die Athleten/innen gewählt wird.


Im Einklang mit der Vertretung der Athleten/innen in unserem Sport wird nun die Einrichtung von Athletenkommissionen in jeder unserer Disziplinen, die sich aus verschiedenen Vertretern jeder einzelnen Veranstaltung in beiden Geschlechtern zusammensetzt, unsere Athleten/innen noch stärker in die Verantwortlichkeit und Steuerung ihres Sports einbeziehen.

 

Die Komitees und FIS-Offiziellen hätten dadurch eine/n gewählte/n Athletenvertreter/in als Verbindungsperson, der disziplin- und veranstaltungsspezifisch ist.

Die Rolle und Einbindung der Organisatoren ist ein grundlegender Aspekt des Sports und der Organisation. Es gibt viele herausragende Organisationskomitees in allen Nationen und ihre Rolle hat sich erheblich weiterentwickelt, da alle Weltcup-Organisatoren professionelle Spezialisten für die Durchführung von Veranstaltungen beschäftigen, die eine hohe Haftung und finanzielle Verantwortung tragen. Ihre Stimmen am Entscheidungstisch mit den nationalen Verbänden und der FIS sind unerlässlich.

Die Schneesportindustrie spielt eine bedeutende Rolle und investiert in den Sport zur Unterstützung der Athleten und Teams. Das langfristige Engagement der Industrie wurde in dieser Saison besonders hervorgehoben, in einer Zeit, in der die Unternehmen am Boden zerstört wurden. Die Einbindung der Industrie in die Diskussionen um den Sport ist ein Muss.

Die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Athleten/innen während und nach der Karriere ist von höchster Bedeutung.
In Zusammenarbeit mit den nationalen Verbänden sollte die Notwendigkeit eines medizinischen Direktors der FIS geprüft werden - mit Fokus auf Verletzungsprävention, breitere medizinische Bedingungen, psychische Gesundheit und die Beaufsichtigung der medizinischen Aspekte des Managements der Pandemieanpassung.


Die FIS kann auch dazu beitragen, die Aussichten der Athletenkarrieren nach dem Karriereende zu verbessern, durch Bildungsprogramme, einschliesslich digitalem Coaching, Training und interaktivem Lernen, neben der Etablierung eines Karriereweges in der Skiindustrie und im Tourismus, unter Nutzung der FIS-Akademie, um Programme zu erleichtern.

 

Ein Praktikumsprogramm bei der FIS und in Partnerschaft mit führenden nationalen Verbänden, der Ski- und Tourismusindustrie und anderen Interessenvertretern wird den Athleten/innen, die wir im Sport halten können, wertvolle Arbeitserfahrung für ihre Karriere nach dem Sport vermitteln.

Die Ernennung eines Nachhaltigkeitskomitees, das die Ziele des Mainau Manifests 2.0 und des UN Sport for Climate Action umsetzt und gleichzeitig mit Experten und dem Wintersport zusammenarbeitet, um die Herausforderungen, einschliesslich der Bewältigung des Klimawandels anzugehen, ist ein Muss, um die Gegenwart und Zukunft des Schneesports und der weltweiten Bevölkerung, die die Berge ihr Zuhause nennt, zu schützen.


Das Fachwissen ist vorhanden und steht uns zur Verfügung, um die FIS in diesem entscheidenden Bereich zu unterstützen und zu leiten, um sicherzustellen, dass Nachhaltigkeit in allen Bereichen und Schichten der FIS verankert ist.

Die Fokussierung auf Nachhaltigkeit ist der Schlüssel für unsere Zukunft und hat einen wichtigen Nebeneffekt, auch bei den Sponsoring-Partnern, die wissen wollen, dass sie mit einer Organisation zusammenarbeiten, die dieses Thema ernst nimmt und Nachhaltigkeit auf greifbare Weise umsetzt.


Die Ernennung von FIS Athlete Sustainability Ambassadors in jeder der FIS-Disziplinen, während der globale Schneesport die Herausforderungen der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes in Angriff nimmt, macht absolut Sinn - unsere Athleten sind in einer perfekten Position, um sich zu engagieren, zu inspirieren und die Stimme zu sein, die sich mit der FIS und den nationalen Verbänden für Veränderungen einsetzt.

Die Marc Hodler Stiftung kann als wichtiger Eckpfeiler der Organisation dienen, indem sie die Mission der Stiftung, "die weltweite Förderung durch kulturelle, wissenschaftliche und andere mit dem Schneesport verbundene Aktivitäten", besser aktivieren kann. Auf diese Weise können wir es der FIS ermöglichen, sich auf ihre Kernziele, die Organisation von Wettbewerben und die Entwicklung des Sports, zu konzentrieren.


Zu den Möglichkeiten, sich durch die Stiftung neben den Massnahmen der sozialen Verantwortung der Organisation weiterzuentwickeln, indem wir uns für unsere Athleten/innen in besonderen Notlagen engagieren, wie z. B. für diejenigen, die schwer verletzt sind oder an einer schweren Krankheit oder Notlage leiden, gehört auch die Schaffung einer Plattform zur Anerkennung ehemaliger Athleten und sportlicher Leistungsträger - die FIS Legends.


Die Einführung einer Fundraising-Dimension in die Stiftung durch einen Spezialisten für Philanthropie, zur Aufrechterhaltung der Aktivitäten bei gleichzeitiger Einhaltung der gemeinnützigen Mission, könnte ebenfalls in Betracht gezogen werden.

Die FIS hat bereits die Anti-Doping-Abteilung des Court of Arbitration for Sport mit der Entscheidung von Dopingfällen in erster Instanz, Global Sports Investigations mit der Bearbeitung ethischer Angelegenheiten und die Ernennung eines Integritätsmanagers beauftragt.

 

Die nächste Entwicklung, um eine unabhängige Kontrolle des Prozesses mit der FIS-Führung zu gewährleisten, wäre die Erwägung weiterer Schritte, die eine weitere Auslagerung der Anti-Doping-Kontrollen an die Independent Testing Agency beinhalten könnten.


Die Trennung der Verantwortlichkeiten zwischen Ethik- und Integritätsmanagement und der kommerziellen Seite der Organisation ist ein wichtiger Aspekt einer soliden Best-Practice-Governance, so dass es keinen unangemessenen oder wahrgenommenen Einfluss kommerzieller Aspekte auf Integritätsentscheidungen gibt.

SCHNEE-SPORT 2021 & DANACH

Sportarten auf der ganzen Welt wurden von der Pandemie hart getroffen und dies setzt sich auch 2021 fort, wobei das gesamte Ökosystem des Schneesports keine Ausnahme bildet.

Viele Länder konnten ihre Skigebiete die ganze Saison über nicht für den Tourismus und den Nicht-Spitzensport öffnen.

Die Bedürfnisse der nationalen Verbände und ihrer Organisatoren, die während der Pandemie immens gelitten haben, anzusprechen, wird eine wichtige und unmittelbare Priorität sein, während wir die zukünftige Entwicklung unseres Sports fest im Blick behalten.

3.

 

SPORT IM MITTELPUNKT

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WINTERSPORT TOURISMUS PARTNERS

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ENTWICK-LUNGS

PROGRAMM GESTALTEN

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FOKUS SICH ENTWICKELN-DE LÄNDER

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SKI-AKADEMIE & AUSBILDUNG

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TOURISTIK & JUGEND-ARBEIT

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STARKE LEGACY-PROJEKTE

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SOZIALE VERANTWOR-TUNG

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WEITERER SCHNEESPORT

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Die Überprüfung der Stärken, Schwächen und Chancen jeder unserer Disziplinen ist von zentraler Bedeutung, um sicherzustellen, dass unser Sport für die Zukunft optimiert ist. Dies erfordert einen 360°-Ansatz, der alle Interessengruppen einbezieht und den Mut hat, auch heisse Themen anzusprechen.

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Die Schaffung neuer Partnerschaften ist von zentraler Bedeutung für das Wachstum, wie z. B. die enormen Möglichkeiten, die Beziehungen und Aktivitäten gemeinsam mit der Wintertourismusindustrie zu vertiefen, zusammen mit der Konzentration auf Werbemöglichkeiten, die Verbindung von Freizeitskifahrern zur FIS, Umwelt- und Vermächtnisprojekte, Initiativen für das Engagement von Jugendlichen und Aufrufe zu Vielfalt und sozialer Verantwortung, die einen Unterschied für das gesamte Schneesport-Ökosystem machen.

Hand in Hand mit jedem sich entwickelnden nationalen Verband werden wir gemeinsam ihre spezifischen individuellen Herausforderungen, Ziele und das aktuelle nationale Unterstützungsniveau bewerten und uns damit auseinandersetzen, wie die FIS ihren Fortschritt besser unterstützen kann. Zusätzlich zur Umsetzung effektiver Programme und Aktivitäten durch das FIS-Entwicklungsprogramm können personalisierte Lösungen wie Mentoring, Trainer-Praktika-Programme und ein Stipendienprogramm mit etablierten Skiakademien die weitere Entwicklung unterstützen.

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Die Weiterentwicklung des FIS-Entwicklungsprogramms durch Online-Lernprogramme und -Kurse, die Ausweitung von Fachseminaren, Coaching-Workshops und -Programmen wird ebenfalls ein wichtiger Teil der Unterstützung für die sich entwickelnden Länder sein. Darüber hinaus wird durch die Zusammenarbeit mit den etablierten Trainerausbildungssystemen der nationalen Verbände die Schaffung eines internationalen Trainerprogramms, das speziell auf die Entwicklungsländer zugeschnitten ist, den Zugang zur Trainerausbildung erheblich verbessern.

Die FIS-Disziplinen als führende Wintersportarten in mehr Ländern zu etablieren, ist eine Möglichkeit, das Wachstum anzukurbeln, aber zuerst müssen wir die Entwicklung unserer bestehenden, sich nationalen Verbände im Wandel fördern.
Durch die Unterstützung bei der Steigerung ihres Profils im eigenen Land bei den Sportministerien, den Nationalen Olympischen Komitees und den nationalen Behörden kann die FIS den Schneesport und seine Rolle unterstützen, um einen starken nationalen Rückhalt zu schaffen.

Potenzielle Möglichkeiten, die Leistungen der sich entwickelnden Länder zu präsentieren, wie z. B. die Definition der Qualifikationsrennen als Welt-Challenger-Wettbewerbe, wodurch der Status der Wettbewerbe erhöht würde, würde ihre Anerkennung weiter unterstützen. Auch die Neupositionierung der regionalen Continental Cup Serien als World Cup Challengers Tour wird dazu beitragen, den Status des Sports in den Augen der nationalen Behörden zu erhöhen und die Leistungen der Athleten zu präsentieren, wenn sie in den Ergebnislisten weit oben stehen, was auf Weltmeisterschafts- und Weltcup-Ebene derzeit schwierig ist.

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Die Chancen für Athleten aus sich entwickeldnen LÄndern könnten durch eine weitere Zusammenarbeit mit dem globalen Netzwerk der Nationalen Ski-Akademien erheblich verbessert werden, indem Praktika und Stipendienprogramme zusammen mit Online-Lernen, Fachseminaren, Coaching-Workshops und Mentoring mit erfahrenen Nationen ermöglicht werden, um den Wissenszuwachs der sich entwickelnden Länder zu erhöhen.

Skifahren, Schneesportwettbewerbe und Wintertourismus stehen in einer symbiotischen Beziehung. Dies ist ein Aspekt unseres Sports, der im Vergleich zu den meisten Sportarten relativ einzigartig ist und den grössten potenziellen Katalysator für eine wirklich bedeutende Expansion des Sports und der Industrie bietet, indem sie Hand in Hand arbeiten.

Schneetourismus ist auch der Schlüssel, um Kinder und junge Erwachsene zum Mitmachen zu motivieren - das sind unsere zukünftigen Athleten, aber auch Kunden für die Industrie und Fans.

Die Indoor-Schneezentren, die in den letzten 20 Jahren in einer Reihe von Ländern zunehmend gebaut wurden, haben viele neue Teilnehmer an den Schneesport herangeführt, die nicht in unmittelbarer Nähe der Berge wohnen. Auch viele unserer Champions und Athleten haben ihre Karriere in lokalen und ganzjährigen Schnee- und Trockenpistenzentren begonnen. Diese Einrichtungen werden auch in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen.

Indem wir eng mit allen in der Schneesportindustrie zusammenarbeiten, können wir gemeinsame Herausforderungen angehen und Möglichkeiten schaffen, um unseren Sport und die Industrie zu erweitern - die Organisation eines halbjährlichen Global Snow Forums in Verbindung mit der FIS-Kalenderkonferenz im Frühjahr oder dem Technical Meeting Gathering im Herbst wäre für uns alle von grossem Nutzen. 

Der Aufbau von Vermächtnissen zur Unterstützung der Gemeinden, in denen FIS-Veranstaltungen stattfinden, ist entscheidend.

Wo könnte man besser damit beginnen als bei den Weltmeisterschaften, die ein echtes Vermächtnis für die Gemeinschaft darstellen, um den Sport mit der lokalen Wirtschaft, den Gemeinden, sozialen, kulturellen und ökologischen Aspekten zu verbinden.

Durch die Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Bereich der sozialen Verantwortung, die mit dem Schneesport verbunden sind, kann die FIS bei der Unterstützung humanitärer Programme in Bergregionen auf der ganzen Welt helfen, ebenso wie bei der Partnerschaft mit wichtigen globalen Organisationen wie den Special Olympics.

Im Zusammenspiel mit anderen spannenden Schneesportarten, wie Skibergsteigen, Freeride und der zunehmenden Zusammenarbeit mit Para Snow Sports, können wir die unzähligen Möglichkeiten, alle Formen des Schneesports zu erleben und zu genießen, die für jeden zugänglich sind, weiter fördern.

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